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	<title>Aktuell</title>
	<subtitle>Sprachwissenschaftliches Institut an der Ruhr-Universität Bochum</subtitle>
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	<updated>2012-01-23T13:56:48+01:00</updated>
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	<name>admin</name>
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	<email>smitkowski@linguistics.rub.de</email>
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	<rights>Copyright (c) 2012, Authors of Aktuell</rights>
	
	
	
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		<title>Vortrag von Christa Röber am Donnerstag, 26.01.2012, 16-18 Uhr</title>
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		<updated>2012-01-23T13:56:00+01:00</updated>
		<published>2012-01-23T13:56:00+01:00</published>
		<id>tag:pivotpowered,2012:Aktuell.49</id>
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		<summary type="text">Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von Christa Röber (Freiburg): Schrift lehrt sprechen: Orate Sprache – Schrift – literate Sprache</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.linguistics.rub.de/newsletter/pivot/entry.php?id=49"><![CDATA[
                Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von <b>Christa Röber (Freiburg): Schrift lehrt sprechen: Orate Sprache – Schrift – literate Sprache</b>--<br />
Wie sind gewohnt, den Erwerb der geschriebenen Sprache als Erschwernis des Spracherwerbs zu betrachten. Möglicherweise tragen die Bedingungen der Institutionen, unter denen die Aneignung geschieht, zu diesem verbreiteten Konsens bei. Der Vortrag wird an zahlreichen Beispielen verdeutlichen, dass der Schrifterwerb jedoch Aspekte des Spracherwerbs erleichtern, vielleicht sogar erst ermöglichen kann: nämlich den Erwerb der Sprache, deren Beherrschung in bestimmten sozialen Situationen unumgänglich ist: in formalen Situationen, in denen die gesellschaftlichen Chancen vergeben werden. Die Sprache, die hier erwartet wird, ist eine phonologisch und grammatisch kontrollierte, eine „literate“ Sprache, die wenig oder gar keine sprachliche Individualität zeigt. Ihre Beherrschung kann eine Vergabe sozialer Chancen begünstigen oder verhindern. Ihr Erwerb bedarf der Auseinandersetzung mit sprachlichen Strukturen oberhalb aller familiären und regionalen Färbungen. Sie wird durch die Schrift erpräsentiert, so dass der Schrifterwerb zugleich die als Chance, oft als die Bedingung für den Erwerb von literatem Wissen zu sehen ist. Gilt dieses didaktische Moment für alle Lerner, so gilt es in besonderem Maße für Zweitsprachlerner – nicht nur aufgrund ihres größeren Bedarfs an unterrichtlich dargebotenen validen Symbolisierungen beim Lernen der Zweitsprache, sondern vor allem aufgrund der Notwendigkeit für sie, in formellen Situationen die Gleichwertigkeit ihrer sprachlichen Kompetenz zeigen zu müssen.<br />
Der Vortrag endet mit konkreten Beispielen für einen Unterricht, der Schrift zur Vermittlung literater Kompetenz nutzen will.<br />
<br />
<b>Der Vortrag findet in Raum 3/159 statt.</b>
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		<author>
			<name>admin</name>
		</author>
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	<entry>
		<title>Vortrag von Anke Lüdeling am Donnerstag, 12.01.2012, 16-18 Uhr</title>
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		<updated>2012-01-06T01:43:00+01:00</updated>
		<published>2011-12-30T14:00:00+01:00</published>
		<id>tag:pivotpowered,2012:Aktuell.48</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von Anke Lüdeling (Humboldt-Universität zu Berlin): Syntaktische Muster in Texten des Deutschen als Fremdsprache</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.linguistics.rub.de/newsletter/pivot/entry.php?id=48"><![CDATA[
                Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von <b>Anke Lüdeling (Humboldt-Universität zu Berlin): Syntaktische Muster in Texten des Deutschen als Fremdsprache</b>--<br />
Dieser Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie korpusbasiert syntaktische Muster im Erwerb einer Fremdsprache untersucht werden können. Exemplarisch werden Modifikationsbeziehungen in einem Korpus von fortgeschrittenen Lernern des Deutschen als Fremdsprache (<i>Falko</i>, Lüdeling et al. 2008, Reznicek et al. 2010) betrachtet. <br />
Eine Untersuchung von syntaktischen Strukturen in Lernerdaten ist interessant, da bisherige Studien zu Lernerdaten immer formbasiert vorgehen mussten – durch die Untersuchung von bestimmten Wortformen oder (ganz selten) Wortklassen. Wenn Lerner einer Fremdsprache bestimmte syntaktische Strukturen abweichend oder zu selten verwenden, kann das natürlich zum einen an der Form liegen (so wird zum Beispiel oft angenommen, dass bestimmte Modalpartikeln wie <i>doch</i> oder <i>auch</i> wegen ihrer Polysemie und Multifunktionalität schwierig zu erwerben sind, siehe z. B. Möllering 2001). Es kann aber auch daran liegen, dass die Funktion (z. B. Modifikation) nicht zielsprachlich erworben wurde. Um Formeffekte und Funktionseffekte zu unterscheiden, muss ein Lernerkorpus syntaktisch annotiert werden. Dies ist konzeptuell schwierig, da es überhaupt nicht klar ist, welche syntaktische Struktur eine von der Zielsprache abweichende Lerneräußerung bekommen soll. In meinem Vortrag werde ich daher vor allem die Schritte erläutern und diskutieren, die wir unternommen haben, um eine Version des Falko-Korpus zu parsen.<br />
<br />
<b>Der Vortrag findet in Raum 3/159 statt.</b>
		]]></content>
		<author>
			<name>admin</name>
		</author>
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	<entry>
		<title>Vortrag von Stefanie Abel am Donnerstag, 15.12.2011, 16-18 Uhr</title>
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		<updated>2011-12-12T14:26:00+01:00</updated>
		<published>2011-12-09T12:33:00+01:00</published>
		<id>tag:pivotpowered,2012:Aktuell.47</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von Dr. Stefanie Abel (Aachen): Intakte und aphasische Wortproduktion</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.linguistics.rub.de/newsletter/pivot/entry.php?id=47"><![CDATA[
                Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von <b>Dr. Stefanie Abel (Aachen): Intakte und aphasische Wortproduktion</b>--<br />
Gesunde Sprecher können mühelos 150 Wörter pro Minute produzieren, nur selten entstehen dabei Versprecher oder Wortfindungsschwierigkeiten. Bei Personen mit Aphasie sind diese Probleme oft die Regel, und sie können die Kommunikation der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.<br />
<br />
In meinem Vortrag möchte ich die intakte und gestörte Wortproduktion in ausgewählten kognitiven Modellen erklären und ihre neuralen Entsprechungen aufzeigen. Des Weiteren wird die neurale Reorganisation des Sprachsystems durch Therapie thematisiert.<br />
<br />
<b>Der Vortrag findet in Raum 3/159 statt.</b>
		]]></content>
		<author>
			<name>admin</name>
		</author>
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		<title>Vortrag von Berthold Gröne am Donnerstag, 1.12.2011, 16-18 Uhr</title>
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		<updated>2011-11-22T11:12:00+01:00</updated>
		<published>2011-11-22T11:12:00+01:00</published>
		<id>tag:pivotpowered,2012:Aktuell.46</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von Berthold Gröne (Bundesverband Klinische Linguistik): Evidenz basierte Therapie von Patienten mit neurogenen Sprach- und Sprechstörungen</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.linguistics.rub.de/newsletter/pivot/entry.php?id=46"><![CDATA[
                Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von <b>Berthold Gröne (Bundesverband Klinische Linguistik): Evidenz basierte Therapie von Patienten mit neurogenen Sprach- und Sprechstörungen</b>--<br />
Die Auffassungen darüber, was genau unter Evidenz basierter Therapie zu verstehen ist, gehen zum Teil weit auseinander. Sackett et al. (1996) machen in ihrem Beitrag einen Definitionsvorschlag, der in der größten Datenbank zur Evidenz basierten Medizin (EbM), der Cochrane Library, Akzeptanz gefunden hat. Der Beitrag fordert, die Erkenntnisse, die aus der aktuellen Studienlage in der Fachliteratur gewonnen werden können, mit dem praktischen Erfahrungswissen der am Patienten tätigen Experten zusammen zu führen.<br />
In den Review-Verfahren können die Studien zu sprach- und sprechtherapeutischen Interventionen bei Aphasie und Dysarthrie keine Bewertung auf höchstem Evidenzniveau vorweisen. Dies hat nicht zuletzt methodische Gründe, da z.B. eine wirkliche Verblindung des therapeutischen Vorgehens nicht zu leisten ist. Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl an Publikationen, aus deren Zusammenschau ausreichend Argumente zur Erstellung therapeutischer Leitlinien gewonnen werden können. Auch gibt es ausreichende Belege für die grundsätzliche Wirksamkeit von Sprachtherapie bei Aphasie (z.B. Kelly et al., 2010). Für Dysarthrien existiert eine vergleichbare Evidenzlage.<br />
Das muss zur Konsequenz haben, dass nicht allein das Vorhandensein randomisierter, Placebo kontrollierter Doppelblindstudien ausschlaggebend für das therapeutische Vorgehen sein kann. Das verfügbare Wissen insbesondere auch über theoretisch gut begründete Annahmen über Physiologie, Pathophysiologie, neuronale Repräsentanz und Modelle der Sprachverarbeitung fließen mit in die Therapiegestaltung ein. Hinzu kommen die individuellen Rahmenbedingungen und Wünsche der Patienten.<br />
Ich werde an ausgewählten Beispielen aus der Dysarthrietherapie illustrieren, wie umfassendes störungsbezogenes Wissen in die Gestaltung therapeutischer Ansätze und Vorgehensweisen eingeht. Explizit geht es um Basiskenntnisse aus der artikulatorischen Phonetik, Wissen über die vorliegenden Grunderkrankungen, über Modelle und Prinzipien des motorischen Lernens und das Wissen über die neuronale Organisation sprechmotorischer Bewegungen.<br />
<br />
Kelly, H., Brady, M.C., & Enderby, P. (2010). Speech and language therapy for aphasia following stroke. <i>Cochrane Database Systematic Reviews, 5</i>.<br />
Sackett, D.L., Rosenberg, W.M.C., Gray, J.A.M., Haynes, R.B., & Richardson, W.S. (1996). Evidence-base medicine: What it is and what it isn’t. <i>British Medical Journal, 312</i>, 71-72.<br />
<br />
<b>Der Vortrag findet in Raum 3/159 statt.</b>
		]]></content>
		<author>
			<name>admin</name>
		</author>
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	<entry>
		<title>Vortrag von Susanne Maria Reiterer am Donnerstag, 17.11.2011, 16-18 Uhr</title>
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		<updated>2011-11-11T10:49:00+01:00</updated>
		<published>2011-11-11T10:49:00+01:00</published>
		<id>tag:pivotpowered,2012:Aktuell.45</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von Susanne Maria Reiterer (Universität Tübingen): Mezzofanti's secret. A large-scale investigation into second language pronunciation aptitude in the light of neuroimaging and psychology</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.linguistics.rub.de/newsletter/pivot/entry.php?id=45"><![CDATA[
                Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von <b>Susanne Maria Reiterer (Universität Tübingen): Mezzofanti's secret. A large-scale investigation into second language pronunciation aptitude in the light of neuroimaging and psychology</b>--<br />
An unanswered question in adult language learning or late bi- and multilingualism is why individuals show marked differences in their ability to imitate foreign accents. While recent research acknowledges that more adults than previously assumed can still acquire a “native” foreign accent, very little is known about the neuro-cognitive correlates of this special ability.<br />
We investigated 140 German-speaking individuals displaying varying degrees of “mimicking” capacity, based on natural language text, sentence, and word imitations either in their second language English or in Hindi and Tamil, languages they had never been exposed to before. The large subject pool was strictly controlled for previous language experience prior to magnetic resonance imaging.<br />
The late-onset (around10years) bilinguals (second language learners) showed significant individual differences as to how they employed their left-hemisphere speech areas: higher hemodynamic activation in a distinct fronto-parietal network accompanied low ability, while high ability paralleled enhanced gray matter volume in these areas concomitant with decreased hemodynamic responses. Auditory working memory largely predicted the direct speech imitation skills in case of Hindi imitations, whereas empathy plus phonetic coding ability taken together were the best predictors for the imitations in second language English. The hemodynamic activation patterns (fMRI) were also different in the case of the English pronunciation, the L2 with many years of experience. Finally and unexpectedly, males were found to be more talented foreign speech mimics.<br />
<br />
<b>Der Vortrag findet in Raum 3/159 statt.</b>
		]]></content>
		<author>
			<name>admin</name>
		</author>
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	<entry>
		<title>Vortrag von Michael Piotrowski am Donnerstag, 3.11.2011, 16-18 Uhr</title>
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		<updated>2011-10-17T12:10:00+01:00</updated>
		<published>2011-10-17T12:08:00+01:00</published>
		<id>tag:pivotpowered,2012:Aktuell.44</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von Michael Piotrowski (Zürich): Die Digitalisierung der Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen: Auf dem Weg zu einem mehrsprachigen historischen Korpus</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.linguistics.rub.de/newsletter/pivot/entry.php?id=44"><![CDATA[
                Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von <b>Michael Piotrowski (Zürich): Die Digitalisierung der Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen: Auf dem Weg zu einem mehrsprachigen historischen Korpus</b>--<br />
Die Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen (SSRQ) ist eine kritische Edition historischer Texte, die auf dem Gebiet der Schweiz vom frühen Mittelalter bis 1798 verfasst wurden. Die Sammlung wird von der 1894 zu diesem Zweck gegründeten Rechtsquellenstiftung herausgegeben; seit ihrer Gründung hat die Stiftung über 100 Bände mit mehr als 60'000 Seiten Quellentexten und Kommentaren herausgegeben.<br />
<br />
Die Primärquellen sind hauptsächlich Manuskripte in verschiedenen historischen Formen des Deutschen, Französischen, Italienischen, Rätoromanischen und in Latein.<br />
<br />
Alle bisher erschienenen Bände der Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen sind seit kurzem online verfügbar. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Sammlung und das Retrodigitalisierungsprojekt und stellt laufende und geplante Arbeiten vor, die auch für die linguistische Forschung interessant sind.<br />
<br />
Dr.-Ing. Michael Piotrowski, M.A. <br />
mxp@cl.uzh.ch <br />
Institute of Computational Linguistics <br />
University of Zurich <br />
Phone +41 44 63-54313<br />
<br />
<b>Der Vortrag findet in Raum 3/159 statt.</b>
		]]></content>
		<author>
			<name>admin</name>
		</author>
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		<title>Projekt zur Entwicklung einer Software für die experimentelle Psycholinguistik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.linguistics.rub.de/newsletter/pivot/entry.php?id=43" />
		<updated>2011-09-22T22:47:00+01:00</updated>
		<published>2011-09-22T12:59:00+01:00</published>
		<id>tag:pivotpowered,2012:Aktuell.43</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Prof. Dr. Belke, Dr. Britta Wrede (Universität Bielefeld) und Prof. Dr. Antje Meyer (Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen) werben ein dreijähriges Forschungsprojekt zur Entwicklung einer Software für die experimentelle Psycholinguistik ein</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.linguistics.rub.de/newsletter/pivot/entry.php?id=43"><![CDATA[
                Prof. Dr. Belke, Dr. Britta Wrede (Universität Bielefeld) und Prof. Dr. Antje Meyer (Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen) werben ein dreijähriges Forschungsprojekt zur Entwicklung einer Software für die experimentelle Psycholinguistik ein--<br />
Gegenstand des Projekts ist die (Weiter-)Entwicklung, Evaluation und Distribution einer Software für psycholinguistische Forschungszwecke. In den meisten Sprachproduktionsstudien dienen die Latenz, mit der die Teilnehmer sprachlich auf einen Stimulus reagieren, und/oder die zeitliche Struktur ihrer Äußerungen (Beginn und Ende einzelner Wörter) als abhängige Variablen. Die exakte automatische zeitliche Vermessung sprachlicher Äußerungen von Hand, auf der Basis von Audio-Aufnahmen der Äußerungen der Probanden, ist jedoch mit enormem Messaufwand verbunden. <br />
<br />
Im Projekt wird AUDIOMAX, eine Software zur exakten automatischen zeitlichen Analyse gesprochener Äußerungen mit Hilfe des automatischen Spracherkenners ESMERALDA, weiterentwickelt. In Vorarbeiten konnte AUDIOMAX so weit programmiert werden, dass es forcierte Alignments von Aufnahmen einfachster deutscher Äußerungen mit Hilfe vorhandener Transkriptionen erstellt. Im Projekt wird diese Funktionalität des Programms zunächst auf niederländische und britisch-englische Äußerungen erweitert, die Messgenauigkeit und Benutzerfreundlichkeit des Programms evaluiert und die Distribution dieser Variante von AUDIOMAX als Softwarepaket ermöglicht. In einem zweiten Schritt wird AUDIOMAX auf die Anwendung auf vollständig transkribierte, aber weniger restringierte Äußerungen (z.B. in semispontanen Dialogen) erweitert, erneut bzgl. Messgenauigkeit und Benutzerfreundlichkeit evaluiert und veröffentlicht. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird mit knapp 300.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.
		]]></content>
		<author>
			<name>admin</name>
		</author>
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		<title>Vortrag von Hubert Haider am Donnerstag, 14.07.2011, 16-18 Uhr</title>
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		<updated>2011-07-06T10:27:00+01:00</updated>
		<published>2011-07-06T10:09:00+01:00</published>
		<id>tag:pivotpowered,2012:Aktuell.42</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von Hubert Haider (Salzburg): Von OV zu VO und zurück - Infinitiv-Nominalisierungen als Testgelände</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.linguistics.rub.de/newsletter/pivot/entry.php?id=42"><![CDATA[
                Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von <b>Hubert Haider (Salzburg): Von OV zu VO und zurück - Infinitiv-Nominalisierungen als Testgelände</b>--<br />
Deverbale Nominalisierungen (in Form von nominalisierten Infinitiven) wurden bisher nicht angemessen gewürdigt. Hier besteht Nachholbedarf, denn sie bilden das ideale Gegenstück zu VPs im Deutschen, um syntaktische Korrelate der Kopfpositionierung in einer Phrase zu identifizieren. Die deutsche NP zeigt dieselben syntaktischen Restriktionen wir die englische VP (und ebenso die englische NP). Daraus folgt, dass ‚Wortstellungsfreiheit‘ (Scrambling) keine sprachspezifische, sondern eine phrasenspezifische Eigenschaft ist, die durch die Köpfigkeitsrichtung ausgelöst wird.<br />
Die zweite Einsicht, zu der die Betrachtung der Infinitiv-Nominalisierung verhilft, betrifft ein Kennzeichen der deutschen Satzstruktur, den Verbalkomplex. Wiederum sind es Nominalisierungsdaten, die Evidenz dafür liefern, dass der Verbalkomplex nicht Ergebnis einer syntaktischen Derivation sein kann.<br />
Last & by no means least wird ein kugelrunder Preis ausgelobt und verliehen, im Wettbewerb um die maximale Verbalkomplex-Nominalisierung: ‚<span style="color:Navy;">Bochum sucht die Supernominalisierung</span>‘!<br />
<br />
<b>Der Vortrag findet in Raum 3/159 statt.</b>
		]]></content>
		<author>
			<name>admin</name>
		</author>
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		<title>Neue Studienmöglichkeit für das Berufsziel Klinische Linguistik / Patholinguistik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.linguistics.rub.de/newsletter/pivot/entry.php?id=41" />
		<updated>2011-06-24T14:32:00+01:00</updated>
		<published>2011-06-24T14:32:00+01:00</published>
		<id>tag:pivotpowered,2012:Aktuell.41</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Das Sprachwissenschaftliche Institut hat mit dem Bundesverband Klinische Linguistik e.V. (BKL) eine Rahmenvereinbarung zur postgradualen Ausbildung getroffen. Absolvent/inn/en der Bochumer Linguistik wird damit der Zugang zu einem klinisch-linguistischen Postgraduierten­praktikum erleichtert.</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.linguistics.rub.de/newsletter/pivot/entry.php?id=41"><![CDATA[
                Das Sprachwissenschaftliche Institut hat mit dem Bundesverband Klinische Linguistik e.V. (BKL) eine Rahmenvereinbarung zur postgradualen Ausbildung getroffen. Absolvent/inn/en der Bochumer Linguistik wird damit der Zugang zu einem klinisch-linguistischen Postgraduierten­praktikum erleichtert.--<br />
Viele Studierende der Linguistik interessieren sich für das Berufsfeld Klinische Linguistik bzw. Patholinguistik. Es gibt allerdings nur drei Universitäten in Deutschland, die den stark nachgefragten Studiengang <i>Klinische Linguistik</i> bzw. <i>Patholinguistik</i> anbieten. Eine Alternative zum Studium der Klinischen Linguistik ist das Studium der Linguistik, Psycholinguistik oder Phonetik in Verbindung mit einem klinisch-linguistischen Postgraduierten­praktikum ('LiP-Jahr'), das in der Regel an einer neurologischen Rehabilitationsklinik absolviert wird. Dieser Ausbildungsweg wird vom Bundesverband Klinische Linguistik e.V. angeboten. Der BKL entscheidet normalerweise im Einzelfall, ob ein/e Absolvent/in eines einschlägigen Studiengangs zu einem LiP-Jahr zugelassen wird. <br />
<br />
Das Sprachwissenschaftliche Institut hat nun mit dem BKL eine Vereinbarung getroffen, um die Zulassung zum LiP-Jahr für Absolvent/inn/en, die in Bochum einen B.A. in Linguistik (2-Fach) und einen M.A. in Linguistik (1-Fach) studiert haben, zu vereinfachen. Absolvent/inn/en aus Bochum werden auf Antrag ohne weitere Prüfung zum LiP-Jahr zugelassen, sofern ihre Studienverläufe gewisse Bedingungen erfüllen. Diese Bedingungen sind sind in einer Rahmenvereinbarung zwischen dem Sprachwissenschaftlichen Institut und dem BKL festgehalten.<br />
<br />
Absolvent/inn/en der Bochumer Linguistik sind nach dem erfolgreich absolvierten LiP-Jahr berechtigt, die Berufsbezeichnung Klinische/r Linguist/in (BKL) zu führen und können als Klinische/r Linguist/in in Kliniken und sprachtherapeutischen Praxen arbeiten. <br />
<br />
Alle Informationen zur Rahmenvereinbarung mit dem BKL finden Sie unter<br />
<a rel="external" href="http://www.linguistics.rub.de/studium/lip.shtml" title="Informationen zur Rahmenvereinbarung mit dem BKL">http://www.linguistics.rub.de/studium/lip.shtml</a>
		]]></content>
		<author>
			<name>admin</name>
		</author>
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		<title>Vortrag von Eva Breindl am Donnerstag, 30.06.2011, 16-18 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.linguistics.rub.de/newsletter/pivot/entry.php?id=40" />
		<updated>2011-06-21T13:33:00+01:00</updated>
		<published>2011-06-21T13:33:00+01:00</published>
		<id>tag:pivotpowered,2012:Aktuell.40</id>
		<link rel="related" type="text/html" href=""  />
		<summary type="text">Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von Eva Breindl (Erlangen): Kausalität im Deutschen. Eine korpuslinguistische Untersuchung der Schnittstelle von Lexik, Grammatik und Diskurs</summary>
        <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.linguistics.rub.de/newsletter/pivot/entry.php?id=40"><![CDATA[
                Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von <b>Eva Breindl (Erlangen): Kausalität im Deutschen. Eine korpuslinguistische Untersuchung der Schnittstelle von Lexik, Grammatik und Diskurs</b>--<br />
Eine kausale Relation kann durch eine Vielzahl grammatischer Marker unterschiedlicher syntaktischer Klassen (Konjunktionen, Adverbien, Partikeln) kodiert werden. Mithilfe einer empirischen Korpusanalyse sollten Faktoren ermittelt werden, die die Variation in der Kodierung kausaler Information beeinflussen. Im Zentrum steht dabei der Zusammenhang zwischen Markern, formalen und funktionalen Charakteristika der Umgebung und „Diskursrelation“ bzw. „Verknüpfungsdomänen“. Die Analyse zeigt, dass die lexikalische „Prädisposition“ der Marker selbst – anders als oft behauptet – bezüglich des Ausdrucks einer Relation eher gering ausgeprägt ist und die Beschaffenheit des Kontextes eine sehr viel entscheidendere Rolle spielt, sodass in Bezug auf diese Diskursrelationen von Unterspezifikation der Marker auszugehen ist. Als dominante lesartsteuernde Kontextfaktoren erweisen sich inhaltliche Eigenschaften der Konnekte selbst (insbesondere des semantischen FOLGE-Arguments), die in deren ereignissemantischer Natur und in Aspekten ihrer Geltung begründet sind. Es werden Ergebnisse eines von der DFG geförderten Gemeinschaftsprojekts präsentiert, das in der Abteilung Grammatik des IDS Mannheim und am Institut für Angewandte Computerlinguistik der Universität Potsdam durchgeführt wurde.<br />
<br />
<b>Der Vortrag findet in Raum 3/159 statt.</b>
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		<author>
			<name>admin</name>
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