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Dies ist das Newsblog des Sprachwissenschaftlichen Instituts an der Ruhr-Universität Bochum.

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Programm zum Tag der offenen Tür am 25.03.2010

Mittwoch, 03. März 2010. Aus der Kategorie 'Sonstiges'. Am Donnerstag, den 25.03.2010, findet der Tag der offenen Tür der Ruhr-Universität statt. Das Sprachwissenschaftliche Institut beteiligt sich daran mit Beratungsangeboten und mehreren Vorträgen.
Das Programm im Einzelnen:

Beratungsangebot von 11 bis 16 Uhr: Das Linguistikstudium aus der Perspektive von Mitarbeitern und Studierenden. Zentrale Anlaufstelle ist der Fachschaftsraum GB 3/142.

Psycholinguistischer Vortrag um 12 Uhr in GB 3/159: Das mentale Lexikon und die Grundlagen der Sprachverarbeitung (Beate Janina Gadek)

Die Fähigkeit, Wörter zu produzieren und diese auch zu verstehen, ist für uns selbstverständlich und eher unbewusst. Dahinter steckt ein komplexes und fast fehlerfrei funktionierendes Netzwerk. Doch gerade Produktionsfehler (Versprecher) sind wie ein Fenster in unser mentales Lexikon. Im mentalen Lexikon werden Informationen zu jedem Aspekt (z.B. Aussprache, Bedeutung) eines Wortes gespeichert. Dieser Speicher wird jeden Tag erweitert und steht uns jederzeit zur Verfügung. Anhand etablierter Sprachmodelle lässt sich einfach und plausibel erklären, wie Versprecher entstehen.

Linguistischer Vortrag um 13 Uhr in GB 3/159: 'Sellerie', 'Virus' und 'Bonbon' aus sprachwissenschaftlicher Perspektive (Stefanie Heberling)

Wörter wie 'Sellerie', 'Virus' und 'Bonbon' weisen im Deutschen einen so genannten 'doppelten Genus' auf. So kann im deutschen Sprachgebrauch sowohl 'der Virus' als auch 'das Virus' ausbrechen. Der Vortrag soll einen Überblick darüber verschaffen, wie Linguisten mit solchen Phänomenen umgehen und wie Genussysteme anderer Sprachen aufgebaut sind.

Computerlinguistischer Vortrag um 14 Uhr in GB 3/159: Statistisches Part-of-Speech-Tagging (Oliver Smitkowski)

Beim Part-of-Speech-Tagging wird jedem Wort eines Textes seine Wortart (engl. part of speech) hinzugefügt. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Grundlagen des statistischen POS-Taggings. Wer diese Tagging-Variante betreibt, trainiert zunächst ein Programm mit manuell annotierten Texten und überlässt es anschließend dem Computer, weitere Texte automatisch zu taggen. Einem solchen Ansatz liegt die Überlegung zu Grunde, dass die Wortart eines Wortes vom Kontext abhängig ist, wodurch auch in Zweifelsfällen ('The children play.' vs. 'a play by Shakespeare') die korrekte Wortart zugeordnet werden kann.