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Dies ist das Newsblog des Sprachwissenschaftlichen Instituts an der Ruhr-Universität Bochum.

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Vortrag am Donnerstag, 29.04.2010, 16 - 18 Uhr

Dienstag, 27. April 2010. Aus der Kategorie 'Vortragsreihe'. Das Sprachwissenschaftliche Institut lädt ein zu dem Vortrag von Markus Werning (Philosophisches Institut der RUB): Gute und schlechte Gründe für das Prinzip der semantischen Kompositionalität Das Kompositionalitätsprinzip besagt, dass die Bedeutung eines komplexen Ausdrucks eine syntaxabhängige Funktion der Bedeutungen seiner syntaktischen Teile ist. Es handelt sich hierbei um ein Schlüsselprinzip der Semantik, das vielfach auch als Adäquatheitsbedingung für semantische Theorien natürlicher Sprachen angesehen wird. Dies ist insofern problematisch, als es bislang keine stichhaltige Rechtfertigung des Prinzips gibt und man auf ernstzunehmende Gegenbeispiele stößt. Im Vortrag werden die wichtigsten Gründe für die Kompositionalität natürlicher Sprachen diskutiert und verworfen. Hierzu zählen Produktivität, Systematizität, Korrektheit und kommunikative Effizienz. Der Vortrag schließt nichtsdestotrotz mit einem optimistischen Ausblick.